5G-Wahnsinn (Paperback)

Die Risiken des Mobilfunks - Das gefährliche Spiel mit den Grenzwerten - Die strahlungsarmen Alternativen
ISBN/EAN: 9783863746087
Sprache: Deutsch
Umfang: 255 S.
Format (T/L/B): 2.5 x 21.7 x 13.7 cm
Einband: Paperback
Auch erhältlich als
Wie gefährlich ist Mobilfunk im Allgemeinen und 5G im Speziellen? Und was können wir tun, um uns zu schützen? Die starke Mobilfunkstrahlung in unserem Land macht zunehmend mehr Menschen krank; schon mindestens zwei Prozent der deutschen Bevölkerung gelten heute als elektrohypersensibel. Aber auch an Tieren und Pflanzen zeigen sich immer öfter Erkrankungen und nachhaltige Schädigungen. Dabei handelt es sich nicht um lose Vermutungen, sondern um harte, studienbasierte Fakten. Der angesehene Physiker Prof. Dr. Klaus Buchner informiert in seinem spannenden, leicht verständlichen und fundierten Buch über Hintergründe und Gefahren des Mobilfunks, insbesondere auch des neuen 5G-Standards. Dazu zieht der ehemalige Europaabgeordnete zusammen mit der Umweltmedizinerin Dr. med. Monika Krout seriöse Studien und Fallbeispiele heran, über die bisher kaum berichtet wurde. Buchner ist kein Feind von Technik und Mobiltelefonie, macht aber keinen Hehl daraus, dass Funkstrahlung nachweislich schädigt und die neue Mobilfunkgeneration 5G katastrophale Auswirkungen für uns alle haben kann. Das Buch möchte die Leserinnen und Leser ermutigen, sich eine eigene Meinung zu bilden, und zeigt Wege auf, wie durch alternative technische Lösungen die Strahlung auf einen Bruchteil reduziert werden könnte. Außerdem gibt der Mobilfunkexperte konkrete Empfehlungen, wie jeder Mensch - teils mittels einfacher und kostengünstiger Maßnahmen - Strahlung reduzieren kann. Der FunkSkandal: Wie Behörden und Politik mit unserer Gesundheit umgehen Eindeutige Studienlage: Warum Mobilfunkstrahlung krank machen kann Fragwürdiger Fortschritt: Was den neuen 5GStandard so gefährlich macht Gesunde Alternativen: Welche modernen Technologien strahlungsarme Auswege bieten Wirksamer Selbstschutz: Was Sie für sich und Ihre Lieben tun können "Die rückständige Technologie und die heutige völlig überhöhte Strahlung können wir uns nicht mehr leisten. In anderen Ländern wird schon längst auf die niedrig strahlende modernere Mobilfunktechnik umgestellt." (Klaus Buchner)
Prof. Dr. Dr. habil. Klaus Buchner (geb. 1941) studierte Physik in München und erwarb in Edinburgh (Schottland) sein "Diplom in der Physik der Elementarteilchen". Ab 1965 arbeitete er u. a. am Max-Planck-Institut für Physik und Astrophysik in München, wo er in Physik promovierte, sowie am europäischen Forschungszentrum CERN in Genf. Seine Forschungen führten ihn auch an die Universitäten in Kyoto (Japan) und Chandigarh (Indien). Von 1973 bis zu seiner Pensionierung 2006 war Klaus Buchner zuerst Dozent, dann Professor an der mathematischen Fakultät der Technischen Universität München. Seit 1979 ist er Mitglied der wissenschaftlichen Akademie Accademia Peloritana dei Pericolanti in Messina, 1992 erhielt er die Goldene Verdienstmedaille der Universität Breslau. Seit über 20 Jahren berät er Mobilfunk-Bürgerinitiativen und hält heute deutschlandweit Vorträge über den 5G-Mobilfunk. Klaus Buchner war von 2014 bis 2020 Abgeordneter des Europäischen Parlaments für die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) und lebt heute in München.
((Auszug aus dem Kapitel "Krankheitsrisiken durch Funkstrahlung")) SCHÄDIGUNGEN BEI KINDERN UND JUGENDLICHEN Spermien und Eizellen können schon vor der Befruchtung durch Funkstrahlung geschädigt werden. Es gibt aber Hinweise darauf, dass dies zumindest im jetzigen Zeitpunkt (noch) nicht sehr häufig geschieht. Dabei ist aber zu bedenken, dass sich viele dieser Schäden von Generation zu Generation anhäufen, sodass die Erbschäden zu einem gravierenden Problem werden könnten. Demgegenüber scheint zum jetzigen Zeitpunkt ein heranwachsendes Kind in der Schwangerschaft einer weitaus größeren Gefahr ausgesetzt zu sein. Das legen Beobachtungen in der Schweinezucht nahe, weil dort in einem von Funk belasteten Betrieb ein Auswechseln der Eber die Missbildungsrate nicht verringert hat. Am Samen konnte es also nicht gelegen haben. Dagegen wurden Ferkel mit Missbildungen geboren, deren Mütter noch kurz vor dem Anschalten des nahe gelegenen Mobilfunkmasts gedeckt worden waren. Es handelte sich zwar nur um sehr wenige Tiere. Da derartige Missbildungen vor dem Betrieb des Funkmasts bei den 20.359 Ferkeln äußerst selten und die meisten von ihnen noch nie aufgetreten waren, ist die Wahrscheinlichkeit verschwindend gering, dass diese Anomalien schon in den Erbanlagen angelegt waren. Es ist leicht einzusehen, warum ein heranwachsendes Kind während der Schwangerschaft und auch noch nach der Geburt so sehr gefährdet ist. Denn in dieser Zeit ist die Zellteilung besonders stark. Da sie vermutlich durch Funkstrahlung gestört werden kann, kommt es leichter zu Fehlern beim Kopieren des Genoms und zur Entstehung einer Missbildung. Man weiß ja auch, dass der Embryo besonders empfindlich auf verschiedene erbschädigende Chemikalien reagiert. In Tierversuchen zeigte sich, dass Missbildungen nicht die einzigen Probleme einer Funkbestrahlung während der Schwangerschaft sind. Am häufigsten wurden ein verzögertes Wachstum und eine Verzögerung der Pubertät beobachtet. Besorgniserregend sind auch die Experimente an neugeborenen Ratten, die ein vermindertes Zellwachstum im Gehirn nach einer WLAN-Bestrahlung nachweisen. Diese Ergebnisse zeigen, wie wichtig es ist, Schwangere, Kinder und Jugendliche von Funkstrahlung fernzuhalten. Das betrifft nicht nur den Gebrauch von Handys, Schnurlostelefonen und WLAN. Ein wachsendes Problem ist auch die Radarstrahlung von Autos, besonders von selbstfahrenden, wenn sich Schwangere oder Kleinkinder am Rand einer befahrenen Straße aufhalten. (Dazu kommt natürlich noch die Belastung durch Abgase.) Wenn die Kinder älter werden, beobachtet man häufig Verhaltensauffälligkeiten wie Hyperaktivität, wenn die Mutter während der Schwangerschaft und der Stillzeit häufig ein Handy benutzte. Die Wirkung von Funkstrahlung zeigt sich auch später noch. Allein zur Wirkung von WLAN gibt es mehr als 100 Studien, die Isabel Wilke in ihrem bereits mehrfach zitierten Überblicksartikel bespricht. Zwölf davon beschäftigen sich mit dem schädlichen Einfluss auf das EEG und die Gehirnfunktionen. (.) Noch gefährlicher ist schon bei geringer Strahlung die Wirkung von WLAN auf die Dichte der Neuronen, die für den Lernvorgang wesentlich ist. In Deutschland will man die Digitalisierung der Schulen vorantreiben. Dazu soll jeder Schüler ein Tablet besitzen, und WLAN soll in allen Schulen eingerichtet werden. Allein schon, weil WLAN gesundheitliche Schäden verursachen kann, ist dies unverantwortlich, ja, sogar ein Straftatbestand. Aber auch, was den Lernerfolg betrifft, bringt das nichts, und Deutschland ist im internationalen Vergleich wieder einmal Schlusslicht. Denn Australien, Südkorea, Thailand, die Türkei und Los Angeles, die den Unterricht ihrer Kinder digitalisieren wollten, haben die Laptops und Tablets längst wieder aus ihren Schulen verbannt.
Die strahlende Gefahr für Mensch und Natur